
Lavendel und Rosenblüten
Verehrtes Publikum!
Sind sie eher Stubenhocker oder der Outdoor-Typ? Zieht es Sie ins gemütliche vollgepupste Stübchen, oder promenieren Sie bei den ersten warmen Sonnenstrahlen schon oberkörperfrei über Feld und Wiesen? So oder so… wir haben da was für Sie! Denn im Mai öffnet unser Theatergarten seine Pforte und parallel geht der Theaterbetrieb in der Villa munter weiter.
Hört hört! Am 7. Mai öffnet die Brausebude! Idyllisch an der Elbe gelegen, zwischen duftendem Lavendel und rankendem Rosenblüten, locken wir Sie mit frischen Getränken und Essensangeboten in den Theatergarten. Alles lokal und frisch. Willkommen sind alle – nicht nur Theaterliebhaber und -liebhaberinnen, denn wir möchten unseren Garten auch allen anderen Menschen zugänglich machen. Wir sind den ganzen Sommer über Do. bis So. von 16 bis 22 Uhr für Sie da und versorgen Sie bei Bedarf mit neuestem Theaterklatsch und -tratsch. (bei Regen oder Sturm bleibt der Garten geschlossen)
Am 7. Mai ist auch im Saal etwas los: „Der Kontrabaß“ feiert Premiere! Patrick Süskinds Monolog ist seit seiner Uraufführung 1981 ein Dauerbrenner auf deutschsprachigen Bühnen und wie gemacht für eine kleines Haus wie unseres. Hier rückt das vermeintlich unscheinbarste Instrument des Orchesters in den Mittelpunkt. Der ebenso tragische wie ur-komische Seelenmonolog wird auch Sie bezaubern. Nicht umsonst eines der meistgespielten Stücke auf deutschsprachigen Bühnen.
Am 16. Mai ist Sebastian Krämer zu Gast – Liedermacher, Pianist und einer der eigenwilligsten Köpfe im deutschsprachigen Chanson. Seine Lieder führen ein Doppelleben: Eine Melodie, die einlädt – und ein Text, der plötzlich zuschnappt. Irgendwo zwischen der ersten und der letzten Zeile dreht sich etwas um. Da sitzt man da und denkt: Moment. Hat er das gerade wirklich gesagt? Hat er. Sein neues Programm heißt Gesänge auf der Falltür – und die Falltür ist Prinzip. Manchmal klappt sie schon im Saal, manchmal erst nachts zuhause: Pardauz.
Am 23. und 24. Mai bringt Matthias Engel den Klassiker „Vom Fischer und seiner Fru“ wieder auf die Bühne. Ein Märchen über einen Mann, der nicht gelernt hat, „Nein“ zu sagen, und eine Frau, deren Wünsche kein Ende kennen. Die Holzskulpturen und Puppen sind eigens von der Künstlerin Bärbel Haage geschnitzt, die Musik hangelt sich an Schuberts Winterreise entlang. Ein Märchen über das Gift der grenzenlosen Gefälligkeit – mit einem Augenzwinkern.
Nun, ob drinnen bei Kerzenschein oder draußen bei den summenden Bienchen – Wir sehen uns!