© Marco Sensche

Der Kontrabaß

Ein herzergreifender Monolog von Patrick Süskind.

Ein Mann. Ein Stuhl. Ein Instrument und zahllose unerfüllte Träume. Im Stück wird das vermeintlich unscheinbarste Instrument des Orchesters zur Hauptfigur. Der  von Alkohol und Frustration befeuerte Kontrabassist (gespielt von Michael Hecht) lässt hemmungslos seinen Frust über seine Zweitklassigkeit heraus, an der selbstverständlich das Instrument schuld ist. Mit zunehmender Trunkenheit entfaltet sich ein ebenso tragischer wie komischer Seelenmonolog zwischen Selbstüberschätzung und Zweifel, Staatsorchester und Staatsfrust, voller Ironie, leiser Verzweiflung und großer Gefühle. Alle bekommen ihr Fett weg – auch Mozart, Schubert oder Wagner. 

Mit feinem Humor und präziser Beobachtungsgabe zeigt das Stück, dass selbst die leisesten Stimmen eine große Geschichte erzählen können. Patrik Süskinds Monolog ist seit seiner Uraufführung 1981 ein Dauerbrenner auf deutschsprachigen Bühnen und wie gemacht für eine kleine Bühne wie unsere.

Regie
Christine Hofer
Spiel
Michael Hecht
Kontrabassist
Autor
Patrick Süskind
Verlag
Diogenes
Premiere
07. Mai 2026
Dauer
1 Stunde 10 Minuten
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