Geschichte
Es ist spät. Die Vorstellung ist gelaufen. Sie sitzen im Garten zwischen alten Bäumen und halten ein Glas in der Hand. Und dann fragen Sie, wie so viele vor Ihnen: „Was hat es eigentlich mit diesem Haus auf sich?“ Wir erzählen gern. Allerdings bringen auch wir manchmal das ein oder andere Detail zu später Abendstunde durcheinander. Deshalb haben wir hier alles ordentlich zusammengetragen. Für Sie und, zugegeben, auch ein bisschen für uns. Magdeburg ist eine Stadt mit einer bewegten Historie. Hier sind Geschichten über das Glück zuhause, aber auch über das Unglück. Diese Stadt hat beides zu erzählen. Das Grundstück in der Zollstraße 19 bildet da keine Ausnahme.
Heute steht hier das Insel Theater. Doch wer diesen Ort betritt, betritt keinen neutralen Raum. Das Gelände ist durchzogen von Erinnerungen, das Gebäude ein stilles Mahnmal. Die Vergangenheit ist hier nicht dekorativ. Sie ist gegenwärtig. Werfen Sie einen Blick über den Zaun: Wo sich einst ein großer Garten bis zur Mittelstraße erstreckte, stehen heute weiße Hochhäuser. Und die Villa selbst? Wirkt sie nicht merkwürdig gestaucht? Das hat seinen Grund: Sie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und trägt bis heute das Notdach, das 1946 aufgesetzt wurde. Provisorisch, für ein paar Jahre. Es ist geblieben.
Kennen Sie den Begriff des „Magdeburgisierens“? Er entstand im Dreißigjährigen Krieg, als Magdeburg 1631 von kaiserlichen Truppen belagert und nahezu ausgelöscht wurde. Am 16. Januar 1945 wurde Magdeburg Ziel alliierter Luftangriffe. In einer einzigen Nacht wurde die Altstadt durch Bomben fast vollständig zerstört. Diese traumatischen Erfahrungen prägen das kollektive Gedächtnis der Stadt und das Stadtbild bis heute. Vieles bleibt sichtbar, spürbar: Lücken, Brüche, Leerstellen. Wer heute durch die Stadt geht, sieht nicht nur Gebäude, sondern Spuren. Jeder neue Bau, jeder sanierte Platz steht auch im Schatten der Frage: Was war hier einmal? So, wie Magdeburg eine Stadt mit Narben ist, ist es auch dieses Fleckchen Erde. Wer hier verweilt, kann die Augen nicht verschließen vor dem Lauf der Zeit.

1722
Vom Strafort zur Gartenidylle
Der Magdeburger Werder lag zu der Zeit, als Magdeburg noch eine Festungsstadt war (1680-1912), außerhalb der Stadtgrenzen. Seit dem 16. Jahrhundert galt die Elbinsel als „Ehebrecherwerder“, weil verurteilte Ehebrecher hier ihre Schuld absitzen mussten. Er wurde aber auch als Weidefläche genutzt und später wurden Holzhändler hier ansässig. 1722 begann die Besiedlung. Die Prominenz legte hier ihre Gärten und Sommerhäuser an. Auch Spaziergänger suchten das naturnahe Ambiente auf, so siedelten sich auch Gaststätten und Tabaginen an. Ein naturnahes Idyll!
1735
Heinrich Wilhelm Bachmann der Ältere
Tuchmacher, Kaufmann und Kunstfreund. Er erwarb 1735 das großzügige Grundstück zwischen Zoll- und Mittelstraße. Es umfasste gut einen Hektar. Der kunstsinnige Besitzer ließ ein barockes Gartenhaus errichten und machte das Anwesen zu einem Treffpunkt für Freunde, Künstler und Intellektuelle.
1761
Heinrich Wilhelm Bachmann der Jüngere
Sein Sohn, Heinrich Bachmann der Jüngere, erbte nicht nur den Namen und das Geschäft, sondern übernahm auch das kulturelle Erbe. Er führte die Tradition fort: als Gastgeber, Förderer und Freund der Aufklärung. Das Grundstück wurde unter ihm zu einem geselligen Zentrum des Denkens, Dichtens und Diskutierens, ein Ort, der weit über Magdeburg hinaus strahlte.
Zu seinen Gästen zählten der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, der Domherr und „Dichtervater" Johann Wilhelm Ludwig Gleim, sowie die Dichterin Anna Louisa Karsch, bekannt als „die Karschin".
Neben der Literatur wurde unter dem jüngeren Bachmann auch die Musik gepflegt, unter Mitwirkung des Komponisten Johann Heinrich Rolle, Kapellmeister der Stadt- und Ratskirche St. Johannis. 1764 wurde aus diesem Kreis heraus das erste öffentliche Konzert in Magdeburg organisiert. Seine Bibliothek galt als eine der bedeutendsten in Deutschland. Er war es, der 1761 die berühmte Mittwochsgesellschaft gründete, eine Disputationsrunde von Gelehrten, Literaten, Musikern und Politikern. Inspiriert von einer gemeinsamen Harzreise, traf sich der Kreis regelmäßig zum Austausch.
Die Unverdorbenheit der Natur und des Menschen Würde waren Klopstocks Themen. Bachmanns Garten wurde unter ihm zu einer „glücklichen Insel", der Natur geschuldet wie dem intensiven Gedankenaustausch im Kreis der Freunde. Sie nannten die vier Linden, die hier wachsen, die „Klopstock-Linden". Unter den dichten Baumkronen trug er aus seinem „Messias"-Epos und seinem Drama „Hermanns Schlacht" vor.um 1800
Johann Gottlob Nathusius
Die Besitzer wechselten nach Bachmanns Wegzug aus Magdeburg und seinem tragischen Tod: Generalfeldmarschall Ludwig Karl von Kalkstein, Gouverneur der Festung Magdeburg von 1789 bis 1800, erwarb den Garten. Von dessen Witwe erstand um 1800 der berühmte Kaufmann Johann Gottlob Nathusius das große Gartengrundstück.
Nathusius war ein außergewöhnlicher Mann. Als 24-Jähriger trat er nach einer Kaufmannslehre 1784 in Magdeburg in eine Firma ein, führte sie nach dem Tod des Besitzers weiter und gründete kurz darauf eine Tabakfabrik. Das Geschäft mit dem Knaster war schon damals höchst profitabel, und zudem war der Industriepionier Nathusius, der auch die Keramikindustrie in Haldensleben begründete, ein knallhart kalkulierender Unternehmer. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war er der reichste Mann Magdeburgs. Aber beileibe kein Herr Neureich im heutigen Sinne.
Er war ein Liberaler von herausragender Bildung, beseelt von Kunstverständnis und botanischem Sachverstand. Er erwarb das Grundstück an der Elbe und mehrte dessen Schönheit und Wert durch Neuanpflanzung seltener Gehölze. Er setzte die wohl ersten Platanen Magdeburgs (einige sind noch heute zu bewundern) und pflanzte zwei Ginkgos, wie sie der geschätzte Goethe so sehr liebte, dass er ihnen dichterisch ein Denkmal gesetzt hatte.
Mittlerweile recken sich hier drei Ginkgobäume gen Himmel. Im Frühling ist es eine Freude zu sehen, wie ihre späten Blätter die unverwechselbare Gestalt entfalten. Die seltenen Gehölze überstanden die Weltkriege wie schon den napoleonischen Krieg, nach dem Stadtbaumeister Harte 1814 voll Wehmut über den Verlust der meisten Magdeburger Bäume klagte, die „den abgezogenen Franzosen eine warme Stube gemacht" hätten. „So ist denn Magdeburg öde, und fast nirgends ein Baum zu sehen…"
1816 verkaufte Nathusius das Grundstück, bevor er sich ganz seinen Gütern in Althaldensleben und Hundisburg widmete. In den folgenden hundert Jahren wechselten die Besitzer mehrfach (Hillebrandt, Haenel, Dschenfzig), ehe das Gelände 1913 in die Hände der Familie Zuckschwerdt gelangte.1860
Theater auf dem Werder
Wo wir gerade bei Kultur sind: Die Elbinsel hat nicht nur eine Tradition als Gartenidyll, sondern auch als Theaterstandort. 1860 eröffnete auf dem Werder das Viktoriatheater, ein Sommertheater mit 1.200 Plätzen, eingebettet in einen großen Garten mit Lindenbäumen und Neptunbrunnen. Nebenan lag der legendäre Odeumsgarten mit seinem großen Konzert- und Tanzsaal, in dem auch Franz Liszt auftrat.
Auf dem Werder gab es in der Blütezeit vier feste Bühnen, die Abend für Abend 4.000 Menschen anzogen. Eine ganze Straße trug den Namen des Viktoriatheaters: die Theaterstraße, die heute Lingnerstraße heißt. 1925 schloss das Viktoriatheater seine Pforten, 1930 wurde es abgerissen. Die letzte Sommertheatersaison auf dem Werder war damit Geschichte. 75 Jahre lang sollte kein Theater mehr auf dieser Insel spielen. Bis 2001 das Theater an der Angel die Tradition wiederaufnahm. Aber dazu kommen wir noch.
Der Garten des Viktoriatheater, undatiert 1913
Hermann Zuckschwerdt
1913 kaufte der Magdeburger Bankier Hermann Zuckschwerdt das Gelände. Die Namen Zuckschwerdt & Beuchel hatten schon hundert Jahre zuvor einen guten Klang bei der Gründung von Rübenzuckerfabriken unter anderem in Sudenburg und Aschersleben. Im Zuckerhandel und als Bank erlangte das Haus Zuckschwerdt & Beuchel Weltgeltung.
Hermann Zuckschwerdt ließ ab 1914 eine dreistöckige Villa erbauen. Ein wunderschönes Haus, die Fassade mit gebrochenem Kalkstein verblendet, mit kunstvollen Schmiedearbeiten verziert. Schon am 25. März 1915 zog die damals fünfköpfige Familie ein, zwei weitere Kinder wurden hier in der Zollstraße geboren. Das Nesthäkchen war Mechthild, die 1922 zur Welt kam.
Zu den prominentesten Gästen des Hauses zählte Doktor Hugo Eckener, enger Mitarbeiter und späterer Nachfolger des Grafen Zeppelin. 1924 überquerte Eckener als Erster mit einem Zeppelin den Atlantik in die USA.
„Der Haupteingang führte über eine Treppe ins Entree, Glaskasten genannt, und weiter in die Diele. Links befand sich die Garderobe. In der dunklen Diele lag ein Bärenfell mit ausgestopftem Bärenkopf, über den manch einer der Besucher stolperte", erinnert sich Mechthild Neumann, das jüngste der fünf Zuckschwerdt-Kinder, an vergnügt-glückliche Tage. „Rechts neben dem Eingang lag der Salon, dann das Damenzimmer, Herrenzimmer, Esszimmer mit anschließender Veranda zum Garten zu…"
Dieser Garten erstreckte sich zwischen Zoll- und Mittelstraße bis hin zur nächsten Villa im Süden, fast bis zur Arkonastraße. Der Zier- und Nutzgarten war eine botanische Schatzkiste. Oft führten die Zuckschwerdt-Kinder ihre Biologielehrer und Klassenkameraden bei schulischen Exkursionen durch das anschauliche grüne Paradies. Neben der Spielwiese mit Schaukel, Reck und Wippe stand ein großer Maulbeerbaum, der in beiden Kriegszeiten von Mutter Zuckschwerdt wieder der ursprünglichen Nutzung zugeführt wurde, der Seidenraupenzucht.
Für die kostbare Marshall-Niel-Rose ließ Hermann Zuckschwerdt in den dreißiger Jahren eigens einen Anbau am Gewächshaus errichten. „Im Sommer schnitt mein Vater jeden Morgen eine Rose und nahm sie auf seinem Fußweg von 20 Minuten ins Bankhaus mit, das in der Jacobstraße, schräg gegenüber dem Rathaus, stand", erinnert sich Mechthild Neumann.
Die Zuckschwerdtsche Villa, 1915 1945
Der 16. Januar 1945
Nicht einmal 30 Jahre stand das Haus im Frieden. Am 16. Januar 1945 fielen Brandbomben auf die „glückliche Insel". Die Familie konnte sich in ihren Luftschutzkeller retten, niemand kam zu Tode, doch die Bomben legten den Dachboden und das Obergeschoss in Schutt und Asche. Das Nebengebäude überlebte wohl den Krieg und wurde im Laufe der nächsten Jahre abgerissen. Vielleicht war es unbewohnbar geworden, vielleicht brauchte man die Balken des Fachwerks für das Notdach der Villa.
Zuckschwerdts hausten in der Waschküche und Plättstube, bis die Ruine das noch heute vorhandene Notdach bekam und Küche und Salon notdürftig bewohnbar wurden. Hermann Zuckschwerdt starb 1949. Seine Witwe Margarete konnte das Haus nicht halten und verließ 1951 die DDR in Richtung Hamburg. Der Transport, der das letzte bisschen Besitz in den Westen bringen sollte, wurde verraten, so dass sie nur einige Familienbilder retten konnte. Das war das Ende einer Ära. „Kunst entflieht, wenn Kunstsinn schwindet."
Die Reste der Villa nach dem Krieg, 1946 1951
Deutsche Demokratische Republik
Zu DDR-Zeiten geriet das Grundstück 1951 unter Treuhandverwaltung. In der alten Villa wurde das Kraftfahrzeuginstandsetzungskombinat (KIK) untergebracht. Teile des Gartens fielen der Bürokratie zum Opfer: Obstbäume wurden gerodet, Flächen versiegelt. Wo einst Apfelbäume standen, mussten diese einer großen Betonfläche weichen, geplant als Prüfplatz für Fahrzeuge, die in den Westen reisen sollten. Doch zu dieser Nutzung kam es nie. Statt Instandsetzung herrschte Verwaltung: Hier wurde organisiert, nicht repariert.
1992
Die Wende
Bis 1992 saß ein Logistikunternehmen in den Resten des Zuckschwerdtschen Hauses. Nüchterne Einbauten ließen von einstigem Glanz und Harmonie der Räume wenig ahnen. Der Garten verwilderte und verkam zur Müllkippe, die Fenster wurden eingeschlagen, Diebe rissen heraus, was nicht niet- und nagelfest war. 1996 verkaufte Mechthild Neumann das vielfach geschundene Grundstück an die Unternehmerfamilie Höhn.
Doch deren Plan von einem Alterssitz zerschlug sich, so schlief das Haus weiter seinen Dornröschenschlaf, bis die kunstinteressierten Höhns im Sommer 2000 auf Ines Lacroix und Matthias Engel und ihr ambitioniertes „Theater an der Angel" trafen. Die Schauspieler hatten zwar zehn Inszenierungen von Andersen bis Runge, Schwitters und Tschechow im Repertoire, aber keine feste Spielstätte. „Vielleicht hätten wir da was", sagten Höhns und führten die Schauspieler zur Zollstraße 19.2001
Das Theater an der Angel
Zwischen Ines Lacroix, Matthias Engel und der „glücklichen Insel" entflammte Liebe auf den ersten Blick. Ein Traum von Haus und Garten, eine ideale Theaterstätte! Und zugleich eine Irrsinnsaufgabe, den Ort wieder bespielbar zu machen. Hoher Trümmerschutt und Glassplitter überall, kein Licht, kein Wasser, dafür das Dach undicht, die Toiletten und die Heizung zerstört, herabgefallene Zwischendecken. Ein Albtraum.
Mit der Kraft ihrer Familien, der Kinder und Freunde ging das Theater an der Angel ans Werk. Sie steckten tausende Arbeitsstunden in Haus und Garten, um ihre erste Inszenierung vorzubereiten. Auf den von dicken Tapetenschichten befreiten Wänden sah man Spuren von Maler-Rankwerk. Das mit Fußbodenbelag und Chemiekleber zugekleisterte Eichenparkett im Herren- und im Esszimmer wurde freigelegt und glänzte wieder in alter Schönheit, die Bühne wurde montiert, das samtrote Gestühl eingebaut.
Alles war bereit, sodass im Sommer 2001 „Das Gespenst von Canterville" durchs „Schloss" und die hohen Hallen geistern konnte. Ein Erfolg mit über 100 ausverkauften Vorstellungen. Oscar Wildes bitter-süßes Märchen von Liebe und Glück in der dramatischen Version von Therese Thomaschke schlug den Bogen zurück zum Anfang der „glücklichen Insel". Und es war zugleich der Beginn von etwas Größerem als nur einem neuen Theater: Nach 75 Jahren Stille kehrte das Spiel auf den Werder zurück. Seit dem Ende des Viktoriatheaters 1925 hatte es auf dieser Elbinsel keine Bühne mehr gegeben. Das Theater an der Angel knüpfte, vielleicht ohne es zunächst zu ahnen, an eine Tradition an, die bis 1860 zurückreicht.
Das TadA hat der Villa einen neuen Geist eingehaucht. Mit Herzblut, Fantasie und Mut. 24 Jahre lang.2025
Das Insel Theater
So ganz fremd war uns die Zollstraße 19 nie. Frank hat über zwanzig Jahre lang hinter den Kulissen für das Theater an der Angel gearbeitet. Anne gab 2014 im Sommertheater „Fisch zu viert" auf dieser Bühne ihr Debüt als Schauspielerin. Wir haben uns hier kennengelernt, hier geheiratet, und dieses Haus war für uns längst ein zweites Zuhause, bevor wir überhaupt daran dachten, es eines Tages weiterzuführen. Schon Ende 2023 entstand „Die Koffer voll von Sehnsucht", eine theatrale Hommage an die Dichterin Mascha Kaléko, erzählt ausschließlich in ihren eigenen Worten. Am 1. Dezember 2023 war Premiere. Es war unser erstes Stück, das wir von Grund auf gemeinsam entwickelt haben.
Im Spätsommer 2024 brachte das TadA dann „Auf hoher See" von Sławomir Mrożek auf die Bühne. Anne spielte, Frank entwickelte das Bühnenbild und das Lichtdesign. Das Haus brauchte eine neue, handfeste Perspektive für seine langfristige Zukunft. Es galt, den Ort zu erhalten, der so wichtig für seine Gäste und für die Stadt geworden ist. Es galt, das Haus für Neues zu öffnen, ohne es dem Alten zu verschließen.
Nun beginnt also ein neuer Abschnitt in der Geschichte der alten Villa. In diesem Jahr feiern wir 25 Jahre Theater auf der „glücklichen Insel". Und wir feiern sie, indem wir weitermachen. Hier wird weiterhin miteinander gedacht, gestritten, sich versöhnt, geweint und gelacht. Gelebt, eben. In künstlerischer Hinsicht bringen wir auf die Bühne, was uns selbst bewegt: Musik, Literatur, Theater. Wir freuen uns darauf, den Raum zu öffnen für andere Künstlerinnen und Künstler, und uns auch selbst auf und hinter der Bühne auszutoben.
Was uns besonders beglückt: Die Mannschaft bleibt. Von den Küchendamen über Spieler bis hin zu den vielen Freundinnen und Freunden des Hauses, die seit Jahren ehrenamtlich mitanpacken. Ein paar neue Gesichter gesellen sich dazu, andere verblassen. So ist der Lauf der Dinge. Sie sehen: Die Geschichte dieses Hauses ist lang und nicht immer leicht. Aber sie geht weiter. Kommen Sie vorbei und bringen Sie ruhig Ihre Fragen mit. Wir haben jetzt ja was zum Nachlesen.Ein großer Dank geht an Nadja Gröschner und Frank Kornfeld. Sie haben uns an ihrem Wissen teilhaben lassen und lassen auch Sie gern bei ihren Inselführungen in die Geschichten des Werders eintauchen. Danke auch an das Theater an der Angel. Von Hans Walter, einem langjährigen Freund des TadA, borgten wir uns die Passagen über Nathusius, Zuckschwerdt und die Anfänge der Angel-Geschichte.