Sie kennen Ringelnatz und Morgenstern nicht? Oh wie schön! Dann haben Sie jetzt das große Glück, diese beiden humorvollen, skurrilen Dichter gleich im Doppelpack kennen- und lieben zu lernen.
Ach, Sie mögen gar keine Gedichte? Na, das ist ja noch viel besser! Dann werden Sie sich im Laufe des Theaterabends – und das versprechen wir Ihnen – sehr versöhnen mit der Lyrik (wir haben zu Schulzeiten alle gelitten, das können Sie glauben!).
Oh wir sind wirklich sehr froh, dieses Theaterstück zeigen zu können, denn es schafft etwas ganz Fabelhaftes: „Frohkost“ fesselt Gedichtmuffel und Lyrikliebhaber gleichermaßen. Die beiden Männer sind so nahbar, ihre Geschichten so spannend, ihre Worte so schön, dass es wirklich traurig ist, dass die Zeit im Theater wie im Flug vergeht.
„Ich rede von einem jener gott- und menschenverlassenen Eisenbahnpunkte, wo normale Fremde den Verstand verlieren, wenn sie nicht Schlafvirtuose sind oder ein dichterisches Verständnis für die Poesie der Öde haben.“ Das ist der Beginn einer Geschichte von Joachim Ringelnatz. An diesem Abend treffen sich genau dort im Nirgendwo zwei Dichter die sich im echten Leben nie begegneten. Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern. Und doch sind ihre Verse, ihre Erzählungen und Texte verwandt, als wären sie Brüder, sie sind tiefsinnig, witzig, skandalös, sensibel und musikalisch. Wir laden Sie ein zu einer heiteren Reise durch Biographie und Lebenswerk der beiden Künstler.
Erspielt, besungen und versprochen von Matthi Engel und Joachim Villegas.



