© Marco Sensche

Frohkost

Ringelnatz trifft Morgenstern.

Inhalt

„Ich rede von einem jener gott- und menschenverlassenen Eisenbahnpunkte, wo normale Fremde den Verstand verlieren, wenn sie nicht Schlafvirtuose sind oder ein dichterisches Verständnis für die Poesie der Öde haben.“

Das ist der Beginn einer Geschichte von Joachim Ringelnatz. An diesem Abend treffen sich genau dort im Nirgendwo zwei Dichter die sich im echten Leben nie begegneten. Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern. Und doch sind ihre Verse, ihre Erzählungen und Texte verwandt, als wären sie Brüder, sie sind tiefsinnig, witzig, skandalös, sensibel und musikalisch. Wir laden Sie ein zu einer heiteren Reise durch Biographie und Lebenswerk der beiden Künstler.

Erspielt, besungen und versprochen von Matthi Engel und Joachim Villegas.

© Marco Sensche

Informationen

Regie

Therese Thomaschke & Ensemble

Spiel

Matthias Engel
Joachim Villegas

Stückfassung

Therese Thomaschke

Premiere

23. Oktober 2025

Dauer

1 Stunde 40 Minuten
eine Pause

Termine

Donnerstag
05. März
20:00
Saal
Schauspiel

Ringelnatz trifft Morgenstern.

  • Title: Value
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Freitag
06. März
20:00
Saal
Schauspiel

Ringelnatz trifft Morgenstern.

  • Title: Value
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Samstag
07. März
20:00
Saal
Schauspiel

Ringelnatz trifft Morgenstern.

  • Title: Value
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Sonntag
08. März
18:00
Saal
Schauspiel

Ringelnatz trifft Morgenstern.

  • Title: Value
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Donnerstag
26. März
20:00
Saal
Schauspiel

Ringelnatz trifft Morgenstern.

  • Title: Value
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  • Title: Value
Freitag
27. März
20:00
Saal
Schauspiel

Ringelnatz trifft Morgenstern.

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Samstag
28. März
20:00
Saal
Schauspiel

Ringelnatz trifft Morgenstern.

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Sonntag
29. März
18:00
Saal
Schauspiel

Ringelnatz trifft Morgenstern.

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Derzeit ist keine Aufführung geplant.

Vorschau

Publikumsstimmen

Ringelnatz und Morgenstern treffen sich auf einer Bahnhofs-Zwischenstation, wartend auf einen Zug ins Jenseits. Jeder hat zwei große Koffer, Matthi Engel dazu eine alte Schreibmaschine und einen Seesack, Joachim Villegas sein Cello. Im echten Leben trafen sie sich nie, können zunächst nicht viel miteinander anfangen, und dann entwickelt sich daraus eine Annäherung, und mit Hilfe der zahlreichen äußeren und inneren Möglichkeiten der Koffer bauen sich sich Welten auf, komisch, traurig, persönlich, laut und leise, musikalisch, mit Schreibpult, Kaspertheater, pas de deux, slapstick, Lyrik, Bildergalerie, philosophischen und politischen Gedanken. Nichts davon wird zerdehnt, vieles zeichenhaft hingetupft, aufschlussreich ergänzt durch biographische Details. Kein Stück für Doofe, aber mit vielen Guckfenstern in vergangene Welten und Beziehungen von sehr verschiedenartigen Menschen. Therese Thomaschke hat das erdacht und ideenreich inszeniert, jeder durfte seine Stärken ausspielen, Matthi den mutigen, kreatürlichen, flexiblen Kontakt zum Publikum suchend, über Sprache, Gestus, exemplarische Puppenspiel-Zitate mit alten Handpuppen aus den 1920er Jahren, Joachim über Wechselspiel von Intellekt, artistischer Körperkunst bis zu souveränem Umgang mit seinem Cello als Instrument und Spielrequisit. Die Kompositionen von Maria Thomaschke sind nicht schlechthin Begleitung eines Nummernprogramms, sondern haben die emotionalisierende Wirksamkeit von Bühnenmusik. Das Spatzenlied zeigt, wie gut, hoffnungsvoll und lebenserhaltend enger Kontakt von Lebewesen zueinander sein kann. Sollte ich das Genre des Gesehenen beschreiben, käme ich ins Nachdenken - am besten wäre hingehen und Ermutigung finden.

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